Judo der sanfte Weg |
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Eigentlich begann die Geschichte des Judo in grauer Vorzeit. Aber soweit wollen wir gar nicht zurückgehen. JUDO ist eine wiederentdeckte Kampfkunst der Samurai, also der Kriegerkaste Japans. Die Samurai durften gleich zwei Schwerter tragen, während den anderen Bürgern das Tragen von Waffen strengstens untersagt war. Der Ehrenkodex der Samurai das Bushido verlangte unter anderem, dass ein Samurai, der seine Schwerter im Kampf verloren hatte, mit bloßen Händen weiterkämpfen musste. Beide Künste erlernten die japanischen Ritter auf den Samuraischulen. Die Kampfkunst mit bloßen Händen erhielt im Laufe der Zeit
den Namen JuJitsu. Im Jahre 1877 entdeckte Dr. Erwin von Bälz, ein
deutscher Medizinprofessor an der kaiserlichen Universität Tokio,
diese im Lauf der Zeit in Vergessenheit geratene Kampfkunst wieder. Er
konnte einen begabten jungen Mann namens Jigoro Kano dafür interessieren,
und dieser gründete schließlich eine Schule, in der diese Kunst
wieder gelehrt wurde. Es entstand das JiuJitsu, aus dem sich nachdem
Kano die gefährlichen und zum Teil tödlichen Techniken eliminiert
hatte das heutige Judo entwickelte.
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